Nation ohne Interessen?



Die Flüchtlingskrise hat endgültig gezeigt: Die Europäische Union ist in einem desaströsen Zustand, wenn nicht am Ende.
Und was für die EU gilt, gilt auch für andere internationale Organisationen wie die NATO, die UNO oder die KSZE beziehungsweise OSZE. Das ist kein Zufall. Sie alle sind Kinder des Kalten Krieges. Keine von ihnen wird den Herausforderungen der grenzenlosen Welt gerecht.

In dieser Situation folgen die meisten Mitglieder der EU ihren nationalen Interessen oder dem, was sie dafür halten. Nur Deutschland nicht – es sei denn, man betrachtet die bislang unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen als ein nationales Anliegen. Darüber muss man reden. Im Dezemberheft von Cicero plädiert Professor Schöllgen für eine neue Realpolitik. Hier finden Sie den Artikel.





Veröffentlicht am:
14:44:24 25.11.2015 von siedenschnur

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